China und der Yuan

Geschrieben am 30. June 2010 von Staff

Der chinesische Yuan wurde gestern gegenüber dem Dollar abgewertet, dabei wurde die Mehrheit der Verdienste
von Montag annulliert. Dies gibt die Anstrengung der Chinesischen Zentralbank wieder, die Hoffnungen nach einer
positiven Einschätzung des Yuans zu zähmen und eine Botschaft zu verbreiten, dass die Wechselkursreform auf nichts
anderes abzielt.

Viele Traders haben während der gestrigen Session Zeichen der Chinesischen Zentralbank durchgeblickt, die darauf
hinweisen würden, dass China den Yuan abwerten möchte. Der US-Präsident Barack Obama und sein Finanzminister Timothy Geithner haben die chinesische Maßnahme begrüßt, die den Wechselkurs des Yuans flexibler machen will.
Die Experten behaupten, dass das die Ziele der Zentralbank verstärken wird. Diese will nachweisen, dass der Wert
des Yuans wird senken können und dass diese unproblematische Schwankung seines Wechselkurses Spekulanten
entmutigen wird.

Die Hauptbotschaft der Chinesischen Zentralbank lautet, der Wechselkurs des Yuans wird immer flexibler. Das Ziel ist
auch das einer schrittweisen Annährung.
Nach der Meinung einiger Experten wird aber die chinesische Maßnahme nicht dazu kommen, den Yuan schnell genug
aufzuwerten. Der schwache Yuan hat seinen Beitrag gegeben, die Aktien- und Rohstoffpreise auf den asiatischen
und europäischen Märkten nach unten zu drücken. Der Yuan hat bisher selbstverständlich China dazu geholfen, seine
Kaufkraft zu verstärken.

Die Anstrebung, den Yuan innerhalb der Handelsangeboten zu fördern, ist Teil der chinesischen Antriebsstrategie,
die daraus abzielt, den Yuan allmählich wichtiger auf der internationalen Ebene zu machen, indem gleichzeitig auch
seine Abhängigkeit zu dem Dollar reduziert wird. Eine große Hürde für den Yuan ist, dass viele internationale Firmen
aufgrund seiner beschränkten Wichtigkeit ungern die chinesische Währung außerhalb China behalten würden.

Das flexiblere Wechselsystem, das China ab dieser Woche einsetzen wird, könnte vieles ändern, indem es die Währung für
ausländische Unternehmen attraktiver machen könnte.



Wirtschaftskalender der Woche

Geschrieben am 28. June 2010 von Staff

 

 

Während der letzten Woche, bzw. am letzten Montag, ist es in Neuseeland und Japan vieles passiert, das sich für die Börse sehr wichtig erweist.

Neuseeland hat das Ergebnis des Einzelhandels und des Einzelhandels der Notwendigkeitsgüter bekannt gegeben. Bei dem ersten wird eine Senkung um 0,30% während bei dem zweiten eine Erhöhung um 0,20% registriert. Hingegen hat Japan eine der Angaben bekannt gegeben, die am wichtigsten für das Abwägen der Landwirtschaft sind, bzw. die der Entwicklung seiner industriellen Produktion. Das Wachstum liegt wie am letzten Monat bei +1,30%, obwohl die Experten eine Erhöhung um 1,40% erwarteten.

Am Dienstag hat die Japanische Bank seinen Zinssatz um 0,10% bestätigt. In Europa wurden die Angaben des Lebenshaltungskostenindex Großbritanniens veröffentlicht, der eine Erhöhung um 3,40% registriert, und in der Eurozone hat man den ZEW-Index bekannt gegeben, der das Sentiments zu dem deutschen Markt wiedergibt. Er ist für unsere Währung ein sehr wichtiger Indikator, da Deutschland das wirtschaftlich stärkste Land der EU ist. Allerdings liegen die Angaben weit unter den Erwartungen: 28,70 gegen 48,70. Am Mittwoch hat Großbritannien seine Anzahl an Arbeitslosenversicherungsanträge bekannt gegeben, der im Vergleich zu der letzten Untersuchung um 30.000 Antragsteller gesunken ist.

Das ist eine sehr positive Aufnahme für die Experten, die eine Senkung um 25.000 Anträge erwarteten. Immer in Großbritannien wurde am Donnerstag die Angabe des Einzelhandels veröffentlicht, der eine Erhöhung um 0,60% registriert. Am Donnerstag haben die USA ihre Anzahl an Arbeitslosenversicherungsanträge herausgegeben , die Untersuchung hat 472.000 neue Anträge registriert, während es 450.000 erwartet waren. Immer am Donnerstag hat die Schweizer Zentralbank einen Zinssatz um 0,25% bestätigt.



Der Euro gewinnt wieder an Boden

Geschrieben am 25. June 2010 von Staff

Nach dem Verkauf der spanischen Schuldanleihen vom 17. Juni ist der Euro im Vergleich zum Dollar gestiegen, was die Befürchtungen um die Schuldenkrise der Eurozone gedämpft hat. Die europäische gemeinsame Währung ist fast zu 1,24 Dollar gestiegen, während sie im Vergleich zum Yen an Boden verloren hat. Der Verkauf der spanischen Staatsanleihen hat auf jeden Fall eine Erleichterung auf den Märkten produziert. Das iberische Land ist in der Tat in der Lage gewesen, Geldsummen auf den Märkten zusammenzustellen, und das spiegelt sich in einem positiven Sentiment zu dem europäischen Markt.

Spanien behauptet, dass die Versteigerung gut gelaufen sei, aber das Marktsentiment wurde auch von Gerüchten beeinflusst, die über potentielle Pannen innerhalb des spanischen Bankwesen spekuliert und eine mögliche Hilfe der EU zu Spanien in Höhe von 200 Mrd. Euro geahnt haben. Sowohl die Europäische Union genauso wie die spanischen Beamten haben  solche Gerüchte stark widerrufen.

Inzwischen sind Spitzenpolitiker auf einem Gipfel versammelt und richten ihre Aufmerksamkeit zu den exzessiven Ausgaben der öffentlichen Verwaltung. Die Versteigerung der Anleihen stellt eine wichtige Quote der spanischen Schuldenkrise dar.

Wie schon am Anfang gesagt wurde ist der Euro im Vergleich zum Dollar gestiegen, nachdem er den erhöhten Beunruhigungen um die Schuldenkrise und den Defizit der Eurozone zufolge den niedrigsten Punkt der letzten vier Jahren erreicht hatte.

Wichtig ist es auch, dass die Schweizer Zentralbank gemäß den Erwartungen der Analytiker seinen Zinssatz unverändert gehalten hat. Dies gilt als Hinweis zu der künftigen Entwicklung der Schweizer Wirtschaft im Laufe des Jahres, die in Höhe von 2 % sein sollte.

Für diejenigen, die auf dem Devisenmarkt investieren wollten, sind diese sehr wichtige Informationen. Der Wechselkurs zwischen unserer Währung und dem Dollar sollte besonders berücksichtigt werden, weil dieser Trend der Steigerung weitergehen könnte, vor allem wenn klare Hinweise des Wachstums aus der EZB oder einem der EU-Länder kommen sollten.



Älteste Artikel »