Der Dollar breitet seit einem Monat auch dank guter Ergebnisse seine Entwicklung aus. Die Stärke des Dollars ist offensichtlich. Seine letzte Aufwertung war die größte seit drei Wochen gegenüber dem Euro, seit drei Monaten gegenüber dem Japanischen Yen und seit 21 Monaten gegenüber dem Schweizer Franken.
Den anderen Hauptwährungen gegenüber hat der Dollar ein bisschen schlechter abgeschnitten, seine Festigkeit reicht doch aus, um seine allgemeine Stärke zu beweisen. Obwohl wir die letzte Verstärkung des Dollars nicht widerlegen können, haben wir allerdings Grund, die Stabilität dieses Trends zu bezweifeln, der bislang neu ist.
Um sich ein gültiges Urteil über die nächsten Fundamental-Entwicklungen zu bilden, ist es wichtig auf die Korrelationen zwischen den verschiedenen Investitionen zu schauen.
Obwohl Währungen, Aktien, Rohstoffen und weitere Wertpapiere sich voneinander deutlich unterscheiden, fallen sie doch alle in den Bereich des Investorensentiments.
Genauso wie die darunter liegende Risikoneigung zwischen den Extremen schwankt, bewegt sich das Kapital, bis es die gleichen Wege zwischen sicheren Häfen und hochrentablen Investitionen geht.
Dies gesagt, würde jetzt eine breitere Ansicht auf die Risikoneigung ein verwirrtes Bild bieten. Sowohl der Japanische Yen als auch der Schweizer Franken sind nämlich während der Session von gestern gestürzt, gleichzeitig wurden auch der Australische und Neuseeländische Dollar abgewertet.
Währenddessen konnte der Benchmark S&P 500 seinen Anstieg konstant fortsetzen. Dies weist darauf hin, dass das Investorensentiment zur Zeit nicht stark genug ist, um den Markt zu beeinflussen und die Teilnehmer in den verschiedenen Märkten zu vereinigen. Und wenn dieser Schlussfaktor fehlt, wie lange wird der Dollar doch so flott bleiben?








KOMMENTAR SCHREIBEN