Der Euro wird von den Versteigerungen der Staatsverschuldungen aufgewertet

Geschrieben am 26 July 2010 von Staff


Der Dollar hat gestern viel an Boden verloren und damit eine sehr schlechte Woche beendet. Darüber hinaus hat der Dollar einen Tiefpunkt seit dem letzten Dezember gegen dem Yen erreicht auch wegen der enttäuschenden Wirtschaftsmeldungen, die den US-Wirtschaftsaufschwung in Frage stellen.

Der Euro ist über 1,30 Dollar gestiegen und dabei den Höchststand seit den letzten zwei Monaten erreicht. Die Beunruhigungen um die Eurozone und die souveräne Schuldenkrise verschwinden nach dem Erfolg der Versteigerungen der Schuldanleihen Portugals und Spaniens. Aus der Schulden- und Weltwirtschaftskrise entstehen Sorgen um den Wirtschaftsaufschwung. Der Euro wurde diese Woche um 2,5% gegenüber dem Dollar aufgewertet.

Zurück zum Dollar: Alle Berichte sind enttäuschend, vor allem der über den Konsum, der schlimmer als vorgesehen ausgefallen ist und gezeigt hat, wie glaubwürdig die Drohung einer doppelten und neuen Rezession ist, die nicht nur die USA in die Knie zwingen würde.

Solche Sorgen haben Investoren dazu gebracht, nicht weiter in hochrentable Währungen zu investieren, wie z.B. den australische Dollar. Das Ergebnis war, dass der australische und kanadische Dollar um über einen Prozentpunkt gegenüber dem US-Dollar abgewertet wurden.

Jetzt zeigen sich die ersten positiven Auswirkungen der Strategie,  die in der Eurozone entworfen wurde, um den Schwund des Euros zu verhindern. Diese Strategie war darauf ausgerichtet, die schwächsten Länder, Portugal uns Spanien, zu fördern.

Solange die Versteigerungen der Staatsverschuldungen dieser Länder so gut laufen, wie sie während dieser Woche gewesen sind, dann könnte die gemeinsame Währung einen Schritt vor den anderen Devisen bleiben.