Der Markt bereitet sich auf die Federal Reserve Versammlung von morgen vor, demzufolge ist heute ein Tag, wo Sie sehr vorsichtig bei Ihrem Forex-Handel sein sollten. Gleichzeitig sollten sie auf die Signale der japanischen Intervention und auf die Aufgeregtheit des Marktes achten, die mit der Schuldenkrise der Eurozone verbunden ist.
Das Hauptereignis ist ohne Zweifel die Entscheidung der Fed über die Zinsen. Eventuelle Äußerungen der Fed könnten Zweifel um die Gesundheit des wirtschaftlichen Aufschwungs der USA hervorrufen und könnten Anleger dazu bringen, auf den sicherer geglaubten Yen zu investieren. Eine neue Welle der positiven Schätzung des Yen könnte die japanischen Behörden zu einer neuen Intervention auf dem Markt bringen, nachdem sie schon letzte Woche interveniert waren.
Zu diesem Thema hat der Japanische Finanzminister am Freitag erklärt, dass ein noch starker Yen die größte wirtschaftliche Herausforderung Japans darstellen würde und hat bekannt gegeben, dass Tokio für eine neue Intervention auf dem Devisenmarkt bereit ist.
Zurück zur Fed glaubt man, dass die US-Zentralbank bereit ist, weitere Lockerungsmaßnahmen für die Wirtschaft einzusetzen, dabei würde sie wahrscheinlich auch der US-Wirtschaft neue Anreize geben, d.h. dass die Zinsen noch für eine längere Zeit niedrig bleiben würden.
Der Euro scheint keine interessante Option zu sein, denn er hat nach den Unruhen, die mit der Lage Irlands verbunden sind, an Boden verloren. Der Irische Finanzminister hat bekannt gegeben, dass das Land dazu gezwungen werden könnte, beim IWF oder bei der EU Hilfe zu suchen.
Wir befinden uns in einer besonderen Lage, wo die vier Währungen, die am meisten gehandelt werden, schlecht laufen, jede aufgrund spezifischer Gründe: Der Dollar wegen der Vorstellung einer weiteren quantitativen Verlangsamung, der Yen wegen der Gefahr eines Baissetrends, der Britische Pfund wegen einer Reihe enttäuschender Angaben und der Euro wegen der Unruhen der souveränen Schuldenkrise.








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