Die Krise der EU verstärkt sich immer mehr und man sucht nach Lösungen für Griechenland und für die Schulden im Allgemeinen. Eine Lösung, die zur Zeit gerade diskutiert wird ist die, die 440 Milliarden Euro des Rettungsfonds zu benutzen um die Position der Banken zu stärken, aber es ist noch nicht klar ob Deutschland und die anderen Mitglieder Nordeuropas damit einverstanden sind. Die Beamten der EU erklärten, dass die Banken auch die Wahl haben, freiwillig die Verluste zu akzeptieren, denn die Alternative dazu wäre ein Gewirr von Vertragsbrüchen, welches ein noch größeres Chaos der Finanzmärkte auslösen würde.
Unterdessen haben die europäischen Finanzminister ein Treffen vereinbart, in welchem sie den EU Gipfel vorbereiten und bei welchem auch diskutiert werden soll, auf welche Weise man die Banken davon überzeugen könnte, die Verluste zu akzeptieren. Der Pressesprecher von Angela Merkel sagte, dass die Regierung intensiv daran arbeitet zu definieren auf welche Art und Weise die deutschen Banken an einem zweiten Rettungspaket für Griechenland teilnehmen werden. Aber, genau wie Schäuble warnte auch sie vor zu hohen Erwartungen. Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy versprachen in den vergangenen Wochen, bis Ende des Monats einen neuen globalen Plan zu enthüllen und gaben somit den Hoffnungen der Investoren neue Nahrung.
In Portugal, einem weiteren Land voller Schulden, das bereits einen Kredit von Seiten der EU und dem IWF erhalten hat, zeigen die Vorhersagen indessen an, dass die Rezession sich im nächsten Jahr aller Voraussicht nach verschlimmern wird. Die Regierung wird strenge haushaltspolitische Maßnahmen anwenden um die Finanzen des Landes zu rekonstruieren. Das Projekt das vor einigen Tagen vorgestellt wurde sagt eine Schrumpfung der Wirtschaft von 2,8 Prozent im Jahr 2012 vorher, gegenüber einem Rückgang von 1,9 Prozent im laufenden Jahr. Lissabon hat als Teil der Bilanz für 2012 haushaltspolitische Maßnahmen präsentiert. Diese sehen Einsparungen bei den Renten sowie bei den Sonderzahlungen für Urlaub und Weihnachten von Staatsbediensteten vor. Die Gewerkschaften drohten mit einem Generalstreik.








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