(1/12/2010) Der Euro rutschte auf den niedrigsten in 11 Wochen gegenüber dem Dollar und ist auch gegenüber dem Yen, Schweizer Franken und Pfund abgewertet. Dies ist die Folge des bekannten Rettungsabkommen für Irland, welches die Sorgen nicht dämpfen konnte, dass auch andere Länder Europas Hilfe brauchen könnten.
Der Euro wurde mit Anlageziel unterhalb 1,30 um 1 Prozent gegen den Dollar abgewertet. Der Mangel an Vertrauen zum Thema Irland sollte die Schuldenkrise bekämpfen, inzwischen sollten die Staatsanleihen Spaniens und Italiens ihre Kluft zu den Schuldanleihen Deutschlands, den portugiesischen und irischen Renditen und den belgischen Obligationen verbreitern.
Zur Zeit besteht nach Experten keine Sicherheit, dass eines von diesen Ländern Fonds findet und solange keine neue Anreize des Marktes für Schulden entstehen, werden diese Sorgen auf dem Euro drücken. Einige meinen, die Gemeinschaftswährung kann auch zu 1,25 gegen den Dollar kommen.
Der Euro ist weit unter seinem gleitenden Mittelwert auf 200 Tage geblieben, jetzt steht er bei ungefähr 1,3125, nachdem er auch am Montag unterhalb seinem Durchschnitt schloss und dabei einen Baisse-Trend meldete. Händler erklärten, dass die Leichtigkeit, mit der der Euro in den letzten Tagen Schlüssel-Niveaus unterbot, über das Ausmaß des negativen Sentiments gegenüber der Gemeinschaftswährung nachzudenken gibt, welche seit Anfang des Monats etwa 9 Prozent gegen den Dollar verloren hat.
Risiko-Umkehrungen haben eine starke Zunahme des geforderten Preises gezeigt, für die, die Euro kaufen wollen. Der Dollar hat inzwischen im Allgemeinen verdient und hat den Höchststand seit über zwei Monaten gegen eine Währungspalette erreicht. Der DXY-Index spiegelt auch eine allgemeine Verbesserung der US-Wirtschaft wider, wie es in letzter Zeit gesehen und empfunden wurde. In den nächsten Tagen werden wir sehen, wie sich die Währungen entwickeln werden.








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